Stress und Rückenbeschwerden

Stress und Rückenbeschwerden gehören unmittelbar zusammen. Das ist hinreichend untersucht und durch Studien belegt. Weniger eindeutig ist die „was kann ich denn dagegen tun“ Lage. Hier stellen wir immer wieder fest, dass das Wissen vorhanden ist, aber die Umsetzung bleibt aus.  Anders ausgedrückt: Ich habe Stress = ich habe keine Zeit für Training. Sorry, das ist so ziemlich das Dümmste, was man machen kann. Sieh dir bitte das folgende Schaubild an:

Schaubild

Hier siehst du, wie wir Menschen von der Natur konzipiert wurden.
- Stress tritt auf.
- Stress wird durch Bewegung (Kampf oder Flucht) abgebaut.
- Stress ist weg, Mensch erholt sich.
- Neuer Stress tritt auf und alles beginnt von vorne.

In dieser Form können wir alle Stress ein Leben lang locker aushalten. Für dieses Auf und Ab ist unser Körper geschaffen. Unsere Muskulatur ist genau dafür entwickelt. Das unterstützende Hormonsystem (u.a. Adrenalin) kann seine Funktionen optimal ausüben. Unser Nervensystem sorgt dafür, dass genau das angesteuert wird, was wir für die Stressbewältigung brauchen.

Im Laufe der Zeit hat sich aber nicht der Mensch verändert – sondern der Stress. Dieser tritt jetzt nicht mehr sporadisch auf, sondern fortlaufend, als Dauerbeschallung – wenn man so will. Das siehst du in diesem Schaubild:

Schaubild 2


Und die erforderliche, „körperliche Abarbeitung“ findet im Sitzen und meist ohne jede Bewegung statt. „Heute kein Training, ich bin so kaputt…so müde…“ Kennst du das? Böse Falle, denn die Stressfolgen summieren sich, bis dein Körper nicht mehr kann und die Notbremse zieht – z.B. mit „Ich habe Rücken!“

Darin spiegelt sich ein Denkfehler. Wir haben zwar vor etwas gegen den Stress zu tun und wir wissen ganz genau was – aber wir schieben das Training.

Dadurch entfällt der regelmäßige Stressabbau – und erst jetzt, durch unseren selbst auferlegten Schongang, wird das zum Problem.

Merke:


  • Stress immer unmittelbar abarbeiten und nicht aufsummieren.
  • Kurze Trainingseinheiten helfen dir dabei Zeit zu sparen und bauen Stress schneller ab.
  • Steht dir – z.B. am Wochenende - etwas mehr Zeit zur Verfügung, dann packe noch Wellness oben drauf – also eine Massage auf dem Zhendong oder Sauna oder ein Cardiotraining nach dem Krafttraining (!!!) mit niedriger Belastung. Die Sonnenbank ist ebenfalls ein idealer „Entspannter“ und „Nervenberuhiger“ und spendet dir neben dem lebenswichtigen Vitamin D viele weitere Vorteile.

Eigentlich war das jetzt schon ein kleiner Ausflug in das von uns angebotene Betriebliche Gesundheitsmanagement. Regelmäßige (Kurz-)Pausen während der Arbeitszeit minimieren Stress und seine Folgen, fördern die Arbeitszufriedenheit, verringern den Krankenstand und verbessern die betrieblichen Ergebnisse.

H. I.
0 0
Feed